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Mittwoch, 22. April 2015

Schritt No.2 vom 50%-Waste Projekt: Gemüse & Früchte nur noch unverpackt



Als nächster Schritt kommt bei unserem 50%-Waste Projekt der Klassiker: Möglichst alles unverpackt einkaufen und keinen unnötigen Müll anschleppen. Da ich wie angekündigt in kleinen sachten Schritten bei dem Projekt vorgehen will (schliesslich soll sich ja die ganze Familie daran gewöhnen) fangen wir mit etwas Leichtem hierbei an: Früchte &Gemüse.

Mein letzter Einkauf im Supermarkt direkt nach unseren Ferien hat mich etwas ins Grübeln gebracht: Ich habe bewusst darauf geachtet, möglichst unverpackt einzukaufen. Dabei habe ich festgestellt, dass wir echt schon ziemlich „unverpackt“ einkaufen. Jetzt frage ich mich woher denn dann unsere allwöchentlichen 35L Müll herkommen? Na, das wird sich ja zeigen…

Ich habe bei meinem letzten Einkauf dann auch gleich versucht den Käse unverpackt an der Theke zu kaufen. Und bin kläglich gescheitert. Der Käse war zum Schluss etwa dreifach mehr verpackt als wenn ich den aus dem Kühlregal genommen hätte. Die Verkäuferin hat sich gefühlte 100mal entschuldigt: „Sind halt unsere Vorschriften. Beim Fleisch ist’s noch ärger – da müssen die verschiedenen Fleischsorten getrennt verpackt werden…!“ Nun was soll ich sagen? Ich hatte ein schlechtes Gewissen die nette Verkäuferin mit meinem Wunsch „Bitte den Käse nicht einpacken!“ so in Verlegenheit gebracht zu haben…nun, jetzt sind ja erstmal nur Früchte &Gemüse dran…

Ich habe eigene Beutel, um darin selbst abgewogenes, das man im Supermarkt unverpackt kaufen kann zu verstauen.

Auf einige der Gemüse werde ich verzichten, bis wir die selbst in unserem Garten frisch vom Beet ernten können (ist eh leckerer), weil es die im Supermarkt nicht unverpackt gibt. Cherry Tomaten zum Beispiel. Es gab im Laden mal den Versuch, die ohne Plastik nur in Karton zu verpacken, allerdings haben sie das wieder eingestellt – da sind dann wohl zu viele Tomaten „verlorengegangen“ und die Leute haben sich beschwert. Ich habe die Cherrytomaten trotz Plastikverpackung immer gekauft, weil die Kinder die so gerne essen…und wenn die Kinder schon mal ein Gemüse gern haben…

Aber jetzt gibt’s halt grössere Tomaten aus dem Supermarkt – unverpackt. Die werden sie hoffentlich genauso lieben lernen…

Einzig für Kartoffeln und Salat werde ich definitiv eine Alternative finden müssen, bis wir wieder eigene aus dem Garten haben. Nun – dann werde ich mich wohl auf dem Markt in der Hauptstadt auf die Suche machen…ich gestehe: bis jetzt kaufe ich bequem im Supermarkt ein. Ein Weg hin und zurück, basta.

Allerdings freue ich mich auch ein bisschen auf die „neuen“ Läden, die ich demnächst wohl häufiger aufstöbern und besuchen werde um das eine oder andere unverpackt einkaufen zu können…. Ich lieee-ebe Delikatessenfachgeschäfte…ob’s dann viel teurer wird? Ich bin gespannt, wie sich das ganze bei uns entwickelt.

Beim 50%-Waste Projekt wird sich bei uns viel ums Essen drehen merke ich gerade – ist halt das was man hauptsächlich so einkauft jede Woche. 

.....
Ooohh – dieser Post hat mich hungrig gemacht und ich war zwischendurch in der Küche was leckeres vorbereiten für`s Abendessen: Couscoussalat mit frischem Gemüse (rote und gelbe Paprika und Zucchetti), dazu ganz viel Dipp aus Sauerrahm und Knoblauch mit Kräutern abgeschmeckt (Knoblauch und Kräuter nach Gusto).




Dazu habe ich kleine Fladenbrote gebacken. Ich habe mir spontan ein Rezept dafür aus dem Internet herausgesucht – aber das Rezept war eine kleine Katastrophe, die Anteile Wasser und Mehl waren völlig daneben und die Backzeit stimmte irgendwie auch nicht….

Hier mein angepasstes Rezept dafür (hoffe das stimmt alles so) – am Ende sind die Dinger ganz lecker geworden – musste sie gerade eben gegenüber meinem Sohnemann verteidigen, damit für’s Abendessen noch welche übrig sind:

Zutaten:


230g Weissmehl

1.4 dl warmes Wasser

1 TL Trockenhefe

¼ TL Salz

2 EL Olivenöl

Alle Zutaten bis und mit dem Olivenöl mischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Gemäss Rezept sollte man das ganze 10 Minuten gehen lassen (bei mir wurde es etwa eine Stunde. Ich habe kurz noch die Kleinste zu Ihrem KiGA-Freund gebracht und mich mit dem Mami verquatscht). Dann etwa 12 Kugeln aus dem Teig formen und diese zu runden Fladen von ca. 3mm Dicke auswallen. Die Fladen mit etwas Olivenöl bestreichen und mit Salz und Kräutern (ich habe Rauchsalz und Oregano genommen)  bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Minuten in der oberen Ofenhälfte goldbraun backen.

Und jetzt? Geniessen!




Übrigens: Mir scheint schon jetzt, dass wir weniger Müll haben als üblich…das ist wohl das Bewusstsein über das 50%-Waste Projekt in unserer Familie. Plötzlich werden Joghurtbecher in ihre Plastik-, Papier- und Aluanteile zerlegt und getrennt entsorgt…na dann wollen wir mal hoffen, dass das weiterhin so bleibt und nicht nur so eine vorübergehende "Anfangseuphorie" ist!

Sonntag, 19. April 2015

Heute was Schönes gemacht?


Wir sind zurück aus Leipzig – und was soll ich sagen – der Tapetenwechsel hat uns richtig gut getan!
Meine Schwester hat uns in der Stadt herumgeführt – 11 Kilometer haben wir zu Fuss pro Tag zurückgelegt. Und das allerwichtigste: Wir haben es uns gut gehen lassen und nur das getan, was uns wirklich gefällt!

Nur das tun was einem gefällt (solange niemand anderer dabei schaden nimmt – wohlgemerkt) – das ist ja genau genommen Minimalismus pur: Man entrümpelt dabei die Zeiten seines Lebens, in der Man Dinge tut, die man nicht so mag. Denn wen man tut was man mag, kann man ja nicht gleichzeitig was tun, das man nicht mag.

Wan habt Ihr zuletzt was getan, das Euch so richtig Spass macht? Vor fünf Minuten? Heute? Gestern? Oder ist das etwa doch schon länger her? Dann ist es auch für Euch höchste Zeit damit anzufangen die miesen Stunden aus Eurem Leben zu streichen. Am besten Ihr fängt gleich jetzt damit an und lächelt mich durch den Bildschirm hindurch an. Lächeln kann man nur mit guter Laune. Ergo kriegt man gute Laune wenn man lächelt. So einfach ist das. Ab jetzt am besten gleich bei jedem Spiegel, Fenster, Schaufenster oder was auch immer Euer Bild spiegeln mag – kurz anhalten – reingucken – lächeln!

Aber was macht Ihr überhaupt gerne? Ich meine so richtig gerne. Nicht das was Ihr üblicherweise unter „Meine Hobbies“ ausfliestet, damit Ihr möglichst cool rüberkommt. Ich meine die Dinge in Eurem Leben, die Euch so richtig Power geben wenn Ihr sie tust. Die Euch die von Red Bull so oft zitierten Flügel verleihen. Na?

Hmmm. Mal überlegen…was ist das bei mir? Also ich mag es, Menschen zum Staunen zu bringen – mich eingeschlossen. Das gibt mir immer ungeheur viel Elan. 

Mit den Kindern ist das einfach. Kinder kennen noch so vieles nicht und ich L.I.E.B.E es mit ihnen Dinge zu tun, bei denen Ihnen ihnen die Augen vor Staunen beinahe aus ihrem süssen Köpfchen kullern. Dieser ungläubige Blick, mit dem sie mich dann ansehen – und dann wieder hinsehen. Und dieses Strahlen. Einfach unbezahlbar. Dafür sind meine Kids zurzeit im genau richtigen altern. SIe haben ja noch so vieles noch nicht gesehen.

In Leipzig hatte ich ganz viel Gelegenheit dazu, die Augen der Kids  vor Staunen so richtig gross werden zu lassen:


  • Im Gewandhaus bei der Show Shadowland (da gab es unter anderem eine halbnacktszene die meine zwei grossen etwas aus dem Konzept brachte – aber ich denke die verkraften so was).
  • Auf dem Ostermarkt beim Spanferkel(jetzt wissen meine Kinder endlich wo der Speck herkommt).
  • Im verrückten Haus (das ist auf alle Fälle einen Besuch wert – unbedingt einen Fotoapparat mitnehmen).
  • Im Zoo bei den Tieren. (Der Zoo in Leipzig ist einfach unglaublich schön).
  • Einfach so beim schlendern durch die Stadt. Es gibt ja so viel schönes und andersartiges zu entdecken. Es braucht gar nicht viel zum staunen...


Die Tage in Leipzig waren Spass pur.  
Das sollte eigentlich immer so sein.
 





Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag. Heute.Und Morgen. Und Übermorgen. Und Überübermorgen…. und tut was, das Ihr wirklich - aber so WIRKLICH - gerne tut!

Manchmal reicht auch eine ausgefallene Kleiderkombination oder Accessoire um andere rundum zum Staunen zu bringen. Es muss nix Grosses sein um einen schönen, ereignisreichen Tag zu haben….

Anbei ein paar Impressionen von unserem Tapetenwechsel...




 Macht's gut!

Sonntag, 5. April 2015

Schritt No.1 vom 50%-Waste Projekt: Allabendlicher Blick in den Kühlschrank



Schritt Nummer 1 zu 50% Waste: Keine Verschwendung von Nahrungsmitteln mehr.
 
Jeden Abend in den Kühlschrank gucken und nachsehen, was als nächstes aufgebraucht werden muss. Das in den nächsten Tag im Menüplan integrieren. Vielleicht kann man es auch einfrieren?

In den letzten Jahren wurde es ja immer wieder diskutiert, welche Unmengen an Essen im Müll landen. Und nein – es sind nicht etwa Restaurants oder Hotels, welche den grössten Teil des Essensmüllbergs zu verantworten haben. Nein – es sind die Privaten Haushalte. Also unter anderem auch unser Haushalt. Noch.

Ich würde mal behaupten, dass bei uns nicht sehr viel Essen im Müll landet. 

Aber leider kommt es durchaus vor, dass ich beim allwöchentlichen Kühlschrank Putzen eine Tupperware mit Resten von einem Essen vorfinde. Resten, die wir eigentlich noch essen wollten, aber dann gab’s was anderes, leckeres, frischeres – und die Tupperware ging vergessen. 

Oder die Tupperware mit der Mittagsmahlzeit für die Arbeit ging am Morgen einfach vergessen.
Oder man hat viel zu spät entdeckt dass eine der eigentlich noch frischen Paprikas eine Delle hatte, auf der sich in nur zwei-drei Tagen ein ekliger Schimmelpilz ausgebreitet hat – und von der Paprika auch auf anderes Gemüse rübergewachsen ist.

Seit zwei Jahren haben wir einen eigenen Garten und da ist uns das Anfangs des Öfteren mit den Himbeeren passiert. Wir haben dann angefangen die Beeren direkt vom Busch zu verspeisen (so schmecken sie eh am besten).

Oder man kocht etwas anderes als geplant – weil man eben gerade auf was anderes Lust hat – und Schwups ist die Crème Fraîche welche man für den selbstgemachten Flammenkucken verwenden sollte abgelaufen (und zwar nicht nur um eine Woche). Beim ersten Kühlschrank Putz sieht man zwar dass sie abgelaufen ist und denkt okay, die ist ja noch gut…aber nach drei Wochen steht man dem Crème Fraîche Becher dann doch plötzlich irgendwie kritisch gegenüber.

Ich bin nicht stolz darauf, aber solche Szenarien spielen sich bei uns zu Hause schon ab und zu ab. Und dann landet es im Zweifelsfall im Müll – das schöne Essen. Damit soll jetzt Schluss sein:
Jeden Abend – am besten vor dem Abendessen – gibt’s einen prüfenden Blick in den Kühlschrank auf sogenannte „gefährdete Essensvorräte“ (am besten nicht nur die im Kühlschrank!) – also Essensvorräte die gefährdet sind im Müll zu landen – und werden sofort in eine Mahlzeit eingeplant (am besten noch am selben Abend). Oder aber falls möglich, eingefroren.

Da wir über Ostern für ein paar Tage nach Leipzig zu meiner Schwester fahren muss ich da heute noch einen ganz gründlichen Blick in unseren Kühlschrank werfen….

Hierzu noch eine kleine Anmerkung an alle Kompostfreunde: Ja wir haben auch einen Kompost. Bei uns ist der Kompost sogar „gratis“. Gemüseabfälle dürfen in den Kompost rein, Speisereste allerdings nicht. Und selbst wenn man das nicht-gegessene Gemüse kompostieren kann: Schade ist es allemal darum. Vor allem auch dann, wenn man es selbst im Garten gezogen hat…




Also, an alle die mitmachen, nicht vergessen, heute Abend einen Blick in den Kühlschrank zu werfen!


Dienstag, 31. März 2015

Ein neues Projekt: 50%-Waste


Bei meinem Vorausblick ins Jahr 2015 habe ich es angekündigt, dass 50%-Waste Projekt.

Da ich entrümpeltechnisch meine ursprünglichen Ziele eigentlich schon erreicht habe - den Haushalt in Griff und endlich wieder Zeit zum Relaxen zu haben (zumindest was den Haushalt und das Aufräumen hier betrifft - wo Nix ist kann sich auch Nix ansammeln - und es ist soooo schöööön!) – gibt es hier nun das nächste Projekt für alle, die wieder gerne mitmachen wollen.

Wenn man so entrümpelt hat man zwischendurch ja schon ein schlechtes Gewissen ob all den Dingen die man sich angeschafft hat und dann doch nicht wirklich benutzt hat. Anstatt darüber noch lange nachzugrübeln gibt es jetzt ein Projekt, dass in Zukunft zu vermeiden.

Ich bin ja immer fasziniert wenn ich von Menschen oder sogar Familien lese, die es schaffen keinen Müll zu produzieren. Also so gar keinen. Allerdings gebe ich auch zu, dass mich so eine radikale Lebensweise auch immer ein wenig (okay: mehr als nur ein wenig) abschreckt.

Aber Ihr kennt mich ja inzwischen gut genug um zu wissen, dass ich eine Person bin, die es zumindest mal ausprobiert. Ob’s dann am Ende für mich stimmt oder nicht, kann man ja dann auch wirklich erst beurteilen, wenn man es ausprobiert hat.

Wie gesagt ist mir 100%-Abfall-Reduktion aber zu radikal, deshalb gibt es hier eine etwas dezentere und abgespeckte Version zum Zero-Waste Haushalt: Den 50%-Waste-Haushalt.




Ich will also unseren Müll um 50% reduzieren. Und zwar nur den Müll, der in der Müllverbrennungsanlage landet. Also sozusagen eine light Version von Zero-Waste. Ist immerhin besser als so Garnichts oder?

Was mich ja immer am meisten interessiert ist, wie die Zero-Wastler vorgegangen sind, um so weit zu kommen. Wie haben sie umgestellt?

Ich habe folgende Vorgehensweise für unsere Familie festgelegt: 

Es wird nur in ganz kleinen Schritten vorgegangen, die nicht „weh-machen“. Jede Woche wird eine kleine neue Gewohnheit eingeführt in unserer Familie. Damit auch jeder in der Familie das verinnerlichen kann. (Im Alleingang lässt sich das ja wohl nicht umsetzten. Wir sind 5 plus Katze sogar 6 die hier Müll produzieren.)

Die neuen Gepflogenheiten zur Abfallreduktion in unserer Familie werde ich hier bekanntgeben (und auch wie es klappt zwischendurch) – dann können diejenigen unter Euch, die wollen, mitmachen.

Geplant sind 50 neue Gewohnheiten zur Abfallreduktion, die nach und nach eingeführt werden, am Ende soll unser Abfallberg für die Kehrichtverbrennungsanlage um 50% reduziert sein. Soweit der Plan.

Natürlich habe ich auch bereits etwas Recherche hierzu betrieben in unserer Familie: Zurzeit benötigen wir einen 35L Müllsack pro Woche. Ziel wäre dann also ein 17L Müllsack pro Woche.

Wäre ja irgendwie schon ganz schön frech wenn ich da mit einem 17L Müllsack zum Abfallcontainer schlendern könnte – anstelle eines 35L Sackes zu schleppen. Hmmm…da könnten das Müllrausschleppen ja sogar die Kinder übernehmen……

Ab nächster Woche geht es los! Für alle die mitmachen wollen…. und wenn Ihr selbst nicht mitmacht: Tipps zum Projekt sind wilkommen!



Mittwoch, 18. März 2015

Hallöchen aus dem Entrümpelmekka – und Part 3 von 12 von Projekt „Fertig entrümpelt!“



Oh Ihr lieben – endlich melde ich mich wieder aus unserem Entrümpelmekka!

Ich versinke hinter Bergen von Dingen, die wir nicht mehr benötigen. In den letzten zwei Wochen haben so viele Dinge unser Daheim verlassen wie im ganzen letzten Jahr. Ihr habt es richtig erraten: Ich bin beim Entrümpeln auf unserem Dachboden angelangt.

Wie oft nur kann man sich irren bei dem Gedanken: „ So, jetzt ist aber dann alles weg was weg kann?“

Aber wer kennt das nicht: Nehmen wir nur mal das klassische Beispiel vom Umzug.
Klar entrümpelt man tatkräftig vor dem Umzug. Für einen tollen und unbeschwerten Neustart im neuen Zuhause. Wenn man sich dann eingelebt hat und sich nach einer gewissen Zeit auch mal wieder im neuen Zuhause ans Entrümpeln macht – ja was dann? Wie oft denkt man dann: „Och ne – wieso bloss habe ich das den noch in die neue Wohnung mitgeschleppt?“ Kennt Ihr auch – ne?

Ich dachte ja, dass ich puncto entrümpeln durch nichts zu erschüttern bin – durch ABSOLUT NICHTS.

Aber es vergeht gerade kein Tag an dem ich nicht meinen Kopf schüttle ob all den vielen Dingen. (Von wegen wir haben nicht viel.)

Im Moment nimmt mich das Entrümpeln so sehr in Anspruch weil fast alles was weg soll mit Emotionen verbunden ist. Also nostalgisches gibt es bei mir eigentlich nix mehr – abgesehen von den Fotos. Auch die nostalgischen Dinge die ich Euch hier vorgestellt habe sind weg – oder gerade noch in Gebrauch. Den sind wir mal ehrlich: Klar sind solche Dinge toll, um wunderbare Gefühle von früher wieder aufleben zu lassen. 

Aber ich will die Gefühle JETZT. Jetzt gerade in diesem Moment. 

Möglichst jede Sekunde in Deinem Leben sollte so sein, dass Du sie für immer festhalten möchtest.

Wenn man die nostalgischen Objekte weggibt (oder sie gar nicht ansammelt) – ja, dann hat man nix mehr auf dass man zurückgreifen kann. Aber wisst ihr was. WAS SOLL’S?! Ihr könnt Euch jederzeit neue solche Momente kreieren in eurem Leben. Ihr SOLLT Euch (und auch anderen) solche Momente kreieren. Jetzt - möglichst immer. Was sind tolle, schöne, bewegende, extravagante Momente in Eurem Leben die vergangen sind gegen solche die jetzt gerade geschehen?
Ihr wisst es doch genauso gut wie ich: Ein, zwei – 10 Mal tolle Momente im Leben zu haben und sich dann ständig nur an die Erinnern und das war’s, das ist’s nicht wirklich. Es geht ums jetzt. Jetzt soll es toll sein. Jetzt soll es bewegend sein. Jetzt soll es entspannend und relax pur sein.

Also – worauf wartet Ihr noch?

Hier noch meine Entrümpel-Ergebnisse Part 3 von 12 von meinem Fertig entrümpelt Projekt. Die Garderobe und das Gästebad (für den Dachboden brauche ich noch ein Bisschen...). Das ging eigentlich ganz schön ruckzuck:





Garderobe:

Persönliche Dinge: Fahrradhelm, Fahrradregenschutz – und irgendwo sollte noch mein Knirps sein. Ausserdem meine Handtasche und mein Handy mit Führerausweis, ID und Bahnfahrkarte.

Gemeinsame Dinge: Garderobenspiegel, ein Bild.

Gästebad: 

Persönliche Dinge: 1 Strandtuch.

Gemeinsame Dinge: Ein Kartenhalter (brauchen ich eigentlich nicht unbedingt – aber dann ist mir das Bad zu kahl), 4 Handtücher, 1 Haartrockner, 1 Haarbürste.

Wären dann 9 persönliche Dinge und 9 gemeinsame Dinge die zu dazu kommen. 18 Dinge die ich hier besitze. Das wären nun 131 (Schlafbereich) + 60 (Büroecke) + 18 (Garderobe & Gästebad) = 209 Dinge. Oder 2.1% von insgesamt 10‘000 Dingen, die ein Durchschnittsmensch in unseren Breitengraden so besitzt. 

Tja, wir werden sehen, wie das weitergeht ;-).



  Ich wünsche Euch viel Kreative Ideen beim kreiren Eurer wunderbarsten aktuellen Lebensmomente!


Kleiner Nachtrag: Oh - ich habe gerade beim Putzen festgestellt, dass ich den Seifenspender vergessen habe! Dafür hatte ich meine ID schon mal aufgeführt...die Anzahl der Dinge bleibt also dieselbe: 18 Dinge. So. Jetzt wisst Ihr was ich  nach dem Blogschreiben mache: Bad putzen ;-)! Wenn der post veröffentlicht ist, gibt es auch keine Aureden mehr, sich vor dem Haushalt zu drücken!