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Sonntag, 16. März 2014

Entrümplungsaufgabe #6: Frühlingsputz querfeldein + Spitzbübische Frühlingsblüten

Die Aufgabe diese Woche fiel mir besonders leicht: Das Frühlingsfeeling hat sich bereits bei mir bemerkbar gemacht. Querfeldein wurde geputzt, geschrubbt und dabei auch gleich noch entrümpelt. Das hat sich auch ganz schön positiv auf den Entrümplungsticker ausgewirkt: 60 Dinge sollten bei 10 pro Woche bis jetzt entrümpelt sein – bei uns ist diese Zahl in dieser Woche auf 130 angestiegen! (Das heisst jetzt natürlich nicht, dass ich hier punkto entrümpeln nun erstmal Pause mache – 10 pro Woche bleibt das Motto!)

Also: Lasst Euch diese Woche vom frischen Frühling inspirieren, lasst den Frühling rein in Euer Zuhause und entrümpelt die im Winter staubig gewordenen Ecken – damit ihr genug Platz habt um mit den endlich wärmer werdenden Sonnenstrahlen zu tanzen, die der Vorsommer uns mitbringt!
Nebst dem entrümpeln haben wir auch noch hie und da ein Bisschen für frühlingshafte Stimmung in unserem Zuhause gesorgt. 

Um Euch ein paar schöne Frühlingshafte Bilder zur Motivation zu zeigen, wollte ich unserer Krokusse und Schneeglöckchen nicht „köpfen“ (die hatten heute Morgen ihre Köpfchen eh noch fest verschlossen – haben gestern Nacht wohl noch etwas zu lange 'ne wilde Party im Garten gefeiert :-)!). Also haben wir stattdessen ein paar spitzbübische Frühlingsblüten gebacken:



Danach wurden Schmetterlinge gebastelt, die jetzt das Zimmer meiner Grossen zieren. Blümchen gab’s auch noch für den Knauf an ihrem Kleiderschrank (schliesslich müssen die Schmetterlinge irgendwo an ihren Nektarkommen). 



Die meiste Motivation gibt mir selbst aber unser Gemüsegarten: Da wurden bereits die ersten Salatpflänzchen eingegraben und auch die ersten Tomatenpflänzchen spriessen schon neugiereig aus der Erde – bald dürfen die schon in ein grösseres Töpfchen umsiedeln *freu*.

Also, jetzt ist es an Euch: Auf die Staubwedel, fertig & los!

Ich hatte diesen Post heute schon veröffentlicht, als ich bei Joanna vom Liebesbotschafts-Blog  ihren tollen Post "Glimpses of spring"  entdeckt habe. Dort könnt Ihr Euch noch mehr Frühlings-Inspirationen holen!

Samstag, 15. März 2014

Lasst uns gemeinsam eine Runde „Mensch ärgere Dich nicht“ spielen...


Denn: Ärger bringt nur Ärger. Deshalb sollte man das mit dem "sich ärgern" am besten so gut es geht sein lassen.

Welche Wirkung hat es auf Euch, wenn Euch jemand über den Weg läuft, der vor Glück nur so sprüht? Jemand, der so richtig happy ist, von den Haarspitzen bis zum kleinen Zeh? Bei mir springt dann jeweils ein Stückchen von dessen Glück auf mich über – geht es Euch auch so?

Wie ist es, wenn jemand in Eurer Nähe plötzlich losprustet, sich vor lauter Lachen den Bauch hält – ja, gar Tränen lacht und sich vor Lachen am Boden kugelt. Huscht Euch da dann nicht auch zumindest ein leichtes Grinsen über's Gesicht?

Tja – und was ist jetzt, wenn Euch jemand begegnet, der zornig ist und seinem Ärger lauthals Luft macht? Da ist das Lächeln von vorhin leider plötzlich rasch wieder aus unserem Gesicht verschwunden…

Glück und Freude sind ansteckend. Zorn und Wut leider auch. Deshalb soll man sich nicht ärgern, wenn sich’s denn irgendwie vermeiden lässt. Doch wie macht man das – sich-nicht-ärgern?

Der erste Schritt ist, sich erst einmal überhaupt bewusst zu werden, dass man sich jetzt gleich ärgern wird. (Das ich mich ärgere merke ich meistens leider erst, wenn ich schon mitten drin bin.) Also sollte man erstmal seine eigenen Sinne dafür schärfen, in welchen Situationen man überhaupt ärgerlich wird. Damit man selbst erkennt, dass jetzt gleich Ärger in einem selbst aufkommt und man dann ruck-zuck den Ärger-Gefühlen noch rechtzeitig den Riegel vor der Nase vorschieben kann. Sowieso sollte man sich zwischendurch viel öfter selbst mal fragen, wie man sich denn gerade so fühlt. Wenn wir jemanden treffen, fragen wir in der Regel als erstes „Wie geht’s?“. Diese Frage wird einem so oft gestellt, dass man darauf antwortet, ohne sich im Nachhinein daran erinnern zu können, was genau man denn nun darauf geantwortet hat – es ist zu einem Automatismus geworden. (Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass das bei mir gelegentlich zutriff).

Hier ein paar Situationen, in denen wir uns vielleicht gelegentlich ärgern, obwohl wir mit ein paar wenigen Gedanken zu den Situationen selbst den aufkommenden ärgerlichen Gefühlen die Luft noch rechtzeitig aus den Segeln nehmen könnten. Und dazu meine Gedanken, die einem eventuell helfen könnten, die eigenen ärgerlichen Gefühle in diesen Situationen in den Griff zu kriegen: 

Situationen, in denen wir uns über andere ärgern…

…weil sie Rücksichtslos sind. Habt Ihr Euch schon mal überlegt, wieso diese Personen so handeln? Rücksichtslos und gemein sind wir doch nur, wenn wir selbst unglücklich/unzufrieden sind. Wir geben unseren Frust weiter und „lassen Dampf ab“. Ärgert Euch nicht über solche Menschen, es geht Ihnen aus irgendeinem Grund selbst nicht gut. Sprecht so jemandem auf sein Verhalten an oder geht ihm/ihr aus dem Weg. Lasst Euch nicht zum Blitzableiter ihres Ärgers machen und helft so schlimmstenfalls auch noch mit, deren Frust/Ärger an andere durch nun Euren Frust weiterzuverbreiten.

…weil sie keine Dankbarkeit zeigen. Wenn Ihr jemandem etwas Gutes tun oder helfen wollt, so vergesst nicht: Wahre Hilfe/Güte ist vorbehaltslos. Man gibt nicht wirklich, wenn man etwas dafür zurückverlangt. Wart Ihr schon mal verärgert oder enttäuscht darüber, dass jemand Eure Hilfe aus Eurer Sicht nicht genügend zu würdigen gewusst hat? STOPPT solche Gedanken. Um Dankbarkeit zeigen zu können braucht es Kraft und auch eine gewisse menschliche Grösse. Zeigt Ihr das nächste Mal wahre Grösse, indem ihr aus freien Stücken gebt – ohne auch nur das Geringste dafür zurückzuverlangen.

…weil sie es besser getroffen haben als Ihr selbst. Gibt es das bei Euch manchmal – Personen von denen Ihr denkt, dass sie es besser getroffen haben als Ihr selbst? Die etwas haben, das ihr selbst gern hättet? Den aufregenden Job? Das grosse Haus? Die bessere Figur? Die tolleren Freunde? Tragisch an solchen Situationen ist ja oftmals, dass man eigentlich immer das toller findet, was man selbst gerade nicht hat. Also der mit dem tollen Job hätte dann vielleicht lieber gerade einen ruhigeren Job, diejenige mit dem grossen Haus lieber eine kleine, pflegeleichte Wohnung, usw. Vor lauter Ärger und Focus auf dasjenige was wir nun mal eben NICHT Haben verlieren wir den Blick für all das Gute, dass wir tatsächlich HABEN. Also: Hören wir auf damit!

Situationen in denen wir uns über uns selbst ärgern…

…weil wir selbst Rücksichtslos waren, eine Chance verpasst, eine Gelegenheit in den Sand gesetzt haben. Schwamm drüber! Ärgern bringt da nix mehr. Also kann man in solchen Situationen auch gleich zur nächsten Phase übergehen und die Ärger-Phase getrost überspringen. (Das kann man echt lernen/üben – echt jetzt.) Konzentriert die Energie, welche Ihr sonst für Euren Frust verpufft lieber darauf, aus Euren Fehlern zu lernen. Überlegt Euch in solchen Situationen ganz bewusst, was Ihr tun könnt, damit es das nächste Mal nicht wieder so schief läuft. Holt Euch Rat, wenn Ihr selbst keinen Auweg seht, wie’s das nächste Mal besser laufen könnte. Und nicht: Einfach ärgern und dann ganz schnell das ganze ad acta legen/vergessen…ne, ne, nee-e:


When you loose, don’t loose the lesson. Mahatma Gandhi


(Hey, endlich mal ein Sprichwort, von dem ich weiss, von wem es stammt :-)!)

So, und nach den vielen Worten (ist länger geworden als geplant) wird jetzt endlich gewürfelt! Wer fängt an?




Denkt daran: Wenn das nächste Mal diese ekligen Ärger-Gefühls-Teufelchen von Euch Besitz ergreifen wollen, gebt denen einen Kick in den Allerwertesten und tragt dazu bei, dass unsere Welt ein ganzes Stück glücklicher bleibt…ihr schafft das!

Samstag, 8. März 2014

Entrümplungsaufgabe #5: Kerzen & Co.

Der Februar ist vorbei, und egal, ob man im März theoretisch noch zu günstigeren Preisen die Skipisten runterbrettern könnte: Mit dem Beginn des Monats März bin ich immer schon ganz und gar auf Frühling eingestellt  *yaj*! (Wer denkt bei den warmen Temperaturen draussen noch an Schnee, hä?)

Also nix wie ran an die Boxen mit den Reservekerzen, welche in den dunklen Wintermonaten so oft im Einsatz waren und los mit Ausmisten.

Dank meinem Streben nach Minimalismus bin ich übrigens endlich davon abgekommen, diese Säcke à 100 Réchaudkezen bei jedem unserer Familientripps in die IKEA mit nach Hause zu nehmen (liebe Männer: warum tut ihr das eigentlich nicht?! Wie schafft ihr das, diese Dinger beim Vorbeigehen einfach so zu ignorieren? Liegt es vielleicht daran, dass sich in der Réchaudkerzenecke immer so viele hübsche Frauen tummeln und ihr einfach zu abgelenkt seid *zwinker*?). Nun waren wir letztens bei IKEA, und wir sind da raus mit genau EINEM Regalbrett für unsere kleinste Tochter das man in genau EINER Hand aus dem Laden raustragen konnte. Ich bin erhobenen Hauptes an den Réchaudkerzen vorbeigegangen OHNE zuzugreifen. Als wir dann beim anschliessend  Hotdogessen nach vollbrachtem Einkauf jeweils ein Päarchen mit so einem Réchaudkerzensack im Einkaufswagen erblickten haben ich und mein Mann uns einfach nur stolz angegrinst...(okay, okay: nur ich hab' stolz gegrinst).

Tja, als wir dann nach Hause kamen, wollte ich es genau wissen: Wieviele von diesen weissen Rondellen tummeln sich bei uns im Keller in der Reservebox für Réchaudkerzen? Na, was denkt ihr, wieviele das waren?

203 Stück. ZWEI. HUNDERT. DREI. STÜCK!!!

Okay - da war mein Stolz, dass ich es geschafft hatte aus dem Laden rauszugehen OHNE diese weissen Dinger, erst mal wieder ein Bisschen verflogen (aber nur ein Bisschen). Tja - und da wir  praktisch alle unsere Réchaudkerzenhalter ausgemistet haben müssen wir jetzt zu Halloween jedes Jahr mindestens 15 Kürbisköpfe Schnitzen. Wenn dann unsere Jüngste 20 Jahre alt ist und somit dann alle unsere Kinder aus dem Kürbis-Schnitz-Alter raus sein dürften, wären dann immer noch nicht alle diese Kerzen aufgebraucht... Mich hat das schlechte Gewissen gepackt und ich hab' ratz-fatz ein Paar Réchaudkerzenhalter aus Joghurtgläschen improvisiert , die Morgen zur Überraschung als Gute-Laune-Verbreiter auf den Frühstückstisch stehen werden. So sehen sie aus: 



Und hier noch die Bilder von unserer Laterne, die bei uns meist abends an kühlen und regnerischen Tagen gemütliche Stimmung verbreitet (nur für GROSSE Kerzen *grins*):





So, und nun ran mit Euch ans Ausmisten! Die Réchaudkerzen habe ich natürlich erstmal behalten ;-)...

Sonntag, 2. März 2014

Entrümplungsaufgabe #4: Etwas weniger Perfektion bitte!



Die Aufgabe diese Woche lautet: Verzichte auf Perfektion, wo sie nicht wirklich wichtig ist. Also für einmal kein Entrümpeln in materieller Hinsicht sondern in Bezug auf unser Verhalten. 



Okay. Zugegeben. Es gibt durchaus Situationen in denen ein gewisses Mass an Perfektionismus angebracht – ja, durchaus erforderlich ist. Aber es gibt umgekehrt eine Unmenge an Situationen in denen wir wollen, dass alles perfekt ist – obwohl wir diese gerade dadurch kaputtmachen. Weil wir Perfektion verlangen, wo sie fehl am Platz ist.

Doch welches sind denn nun diese Situationen in denen wir uns öfters mal trauen sollten „unperfekt“ zu sein? 

Situationen, in denen wir die falschen Dinge in den Mittelpunkt rücken. Zum Beispiel, wenn wir das Essen mit unseren Gästen nicht geniessen können, weil wir das Essen beim Kochen (angeblich) versalzen, angebrannt oder sonst was falsch gemacht haben. Zählt nicht viel mehr, dass wir mit Freunden zusammen sind und uns gut unterhalten? Wegen so etwas Banalem wie einer Prise Salz zu viel ist unser Abend mit den Freunden nicht mehr so schön, wie er hätte sein können.

Situationen in denen wir nicht um Hilfe bitten. Zum Beispiel, wenn wir überfordert sind. Lieber laufen wir während Tagen/Wochen/Monaten am Limit als zuzugeben, dass wir es nicht alleine schaffen. All diese Zeit verschenken wir vielleicht unnötig. Was passiert denn, wenn wir um Hilfe bitten? Was wenn es Spass macht, eine belastende Situation im eigenen Leben mit der Unterstützung eines anderen Menschen zu meistern anstatt tage-/wochen-/monatelang unter der Situation zu leiden? All die Zeit könnten wir vielleicht trotz unserer gerade etwas schwierigen Lebenslage so sogar geniessen – wenn wir nur den Mut aufbringen würden, etwas mehr „Unperfektion“ zuzulassen.

Situationen in denen wir nicht wir selbst sind. Zum Beispiel weil wir auch „hipp-sein“ und „dazugehören“ wollen. Lieber setzten wir eine Maske auf und nehmen den Stress auf uns den es mit sich bringt, vorzugeben anders zu sein als man wirklich ist. Kann man das eigene Leben so wirklich geniessen?

Wenn wir die tiefere/wahre Bedeutsamkeit einer Situation nicht erkennen. Zum Beispiel weil wir uns zu sehr auf eine Idee fixieren und eine Situation genauso ablaufen muss, wie wir uns das vorstellen, anstatt uns auf die wahre Bedeutung/Schönheit dieser Situation zu besinnen. Zum Beispiel wenn eine Frau von ihrem Lebenspartner verlangt, dass er ihr einen zweiten Heiratsantrag macht, weil der erste nicht romantisch genug war, nicht ihren Vorstellungen entsprochen hat. Das ist echt schon passiert. Wieso ist das Drumherum wichtiger als der Inhalt? 

Wenn wir unsere Träume lieber vor anderen verbergen als den Versuch zu wagen, sie zu leben. Zum Beispiel, wenn wir etwas gar nicht versuchen, weil wir Angst haben, nicht gut genug darin zu sein. Weil wir uns blamieren könnten. So finden wir nie heraus, ob wir es denn nun „gut genug“ können oder nicht. Und was wenn wir vielen anderen damit Freude bereiten könnten? Wieso versuchen wir es nicht einfach trotzdem – ist die Meinung der anderen wirklich wichtiger als unsere Träume? (An dieser Stelle muss ich zu meiner Schande zugeben, dass auch ich mich bereits das eine oder andere Mal auf Kosten anderer amüsiert habe , zum Beispiel wenn jemand bei einer dieser zahlreichen Talentshows welche heutzutage über den Bildschirm flimmern ganz schön „daneben“ gewesen ist*schäm*, *schäm* und nochmals *schäm*. Menschen, die es wagen, für ihren Traum eine Blamage in Kauf zu nehmen, sollte man auch auf die Schultern klopfen und nicht nur einfach darüber grinsen.)

Diese Liste könnte man sicher (leider) noch um viele weitere Punkte erweitern. Deshalb lautet heute die Entrümplungsaufgabe: Achte auf jene Situationen in Deinem Leben, in denen Du einen Perfektionismus von Dir oder anderen erwartest, wo er gar nicht angebracht ist/hingehört. Weil er unwiederbringliche Augenblicke in Deinem Leben zerstört. Weil er Dich am geniessen Deines Lebens hindert. Lass los. Trau Dich, Du selbst zu sein und geniesse diese Momente anstatt ihnen den Glanz und Zauber zu nehmen, der diesen Momenten innewohnt.

Ach ja: Nach Möglichkeit solltet ihr diese Aufgabe nicht nur diese Woche verfolgen, sondern wenn möglich einen festen Bestandteil Eures Lebens werden lassen. Ich weiss: So was ist einfacher gesagt als getan. Ich habe soeben eine Bouillon gekocht für Morgen, wenn die Schwiegereltern kommen um auf die Kinder aufzupassen – und irgendwie finde ich, ich habe die Suppe versalzen und viel zu scharf ist sie auch geworden. Na, dann kann ich ja morgen Abend gleich‘ mal übern, so richtig schön „unperfekt“ zu sein *urgs*. 

Ich wünsch Euch viel Glück beim "unperfekt" sein (und klopf' Euch in Gedanken auf die Schultern, wenn ihr es schafft, das auch zu geniessen *schulterklopf*)!


Donnerstag, 27. Februar 2014

Entrümplungsticker & leckerer Quarkkuchen

Nun, ich schreibe ja diesen Blog nicht in erster Linie um zu erklären WAS Minimalismus ist (das müsst Ihr dann schon selbst für Euch rausfinden - ausserdem gibt's dazu schon ne Menge wirklich guter Blogs) sondern um Euch zu zeigen, dass Minimalismus nix - aber rein gar nix mit folgenden Adjektiven zu tun haben muss (es sei denn es gefällt Euch gerade genauso):

Kühl. Kahl. Ungemütlich. Leer. Ohne Deko. Farblos.

Ne, ne, ne, ne, neeeeeeeeeee.

Minimalismus zeigt Dir auf, was Dir wirklich wichtig ist, gut tut, Freude bereitet - was Du wirklich liebst.

Denn: Wenn Du Dich damit auseinandersetzt was aus Deinem Leben weg soll, suchst Du automatisch nach Gründen, warum es denn vielleicht nicht doch lieber bleiben soll. Die Antworten darauf findest Du in Dir selbst. Ganz von alleine. Und: Das kann Dir auch keiner abnehmen - du musst das schon ganz alleine für Dich tun.

Und wohin führt das Ganze? Zu mehr...

....Selbstvertrauen - weil man WEISS, was einem wichtig ist und was nicht, und man das Unwichtige aus dem eigenen Leben gestrichen hat.

....Wohlgefühl - weil man WEISS was einem gut tut und was nicht, und man das Ungute aus dem eigenen Leben verbannt hat.

...Lebensfreude - weil man WEISS was einem wirklich Freude bereitet und was nicht, und das Unerfreuliche im eigenen Leben weglässt.

...LIEBE. Weil man WEISS, was man liebt und was nicht.

Natürlich geht das nicht von einem Tag auf den anderen. Es braucht Zeit und ist ein Prozess der für jeden Einzelnen von uns ganz individuell ist.

Und wieso fängt man mit so was Banalem an wie überflüssige Tupperware in die Brockenstube zu bringen, alte Klamotten auszusortieren oder die ganze Büchersammlung zu verschenken? - Weil man ja irgendwo anfangen muss - es spielt keine Rolle wie unwichtig der erste kleine Schritt einem selbst erscheint: Es ist der erste Schritt und die vielen kleinen danach, die bewirken, dass man sich mit sich selbst auseinandersetzt und mit seinem Innenleben konfrontiert - das ist das was zählt, der Rest kommt dann ganz von alleine. Ihr dürft mir das ruhig glauben.

So, und zur Feier des Monats (wie war das schon wieder mit den Erfolgen die man feiern soll?) wurde eine absolut s-a-g-e-n-h-a-f-t leckere Quarktorte gebacken und schon fast ganz verdrückt - mmmmhhhh!

Was ich gefeiert habe? Na meine erfolgreichen 3 Entrümplungswochen: 53 Sachen sind schon weg und 30 waren geplant - das ist doch was, oder? (Na ja, und ausserdem finde ich diese Quarktorte wirklich, wirklich lecker. Da reicht doch eigentlich schon die Tatsache das es überhaupt so leckere Sachen in unserem Leben gibt um eine Fiesta zu Feiern - oder seht ihr das etwa nicht so?)


Hier das Rezept, falls ihr mitfeiern wollt:


Vollkornkekse mit den Mandeln im Mixer mixen/hacken (nicht zu feinkörnig). Eiche Butter mit Salz und 1 Ei vermengen. Springform buttern und mit der Masse auskleiden, alles gut andrücken.

Philadelphia und Quark mit den 2 übrigen Eiern, Zucker, Vanillezucker verrühren und auf dem Teigboden verteilen.

40 Minuten bei 180°C (Umluft) backen, auskühlen lassen und geniessen!

Ach ja, und das hätte ich beinahe vergessen: Neu gibt's auf dem Blog einen "Entrümplungsticker" - damit man auch sieht, wo ich mit meinem Unterfangen stehe. Bis jetzt sieht's ja gut aus. Und was ist mit Euch - habt auch Ihr einen Erfolg zu feiern? Und wenn nicht: Die Torte schmeckt auch so echt lecker. Hier noch ein Stück für Euch:




Bon apétit!